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BEGRIFFE

Karate
Das Wort „Karate“ besteht aus zwei japanischen Zeichen: Kara (leer) und Te (Hand).
Einerseits wird Karate somit als reine Selbstverteidigungstechnik ohne Waffen, also nur mit „leeren“ Händen und Füssen, definiert.
Andererseits kann das „leer“ symbolischer gedeutet werden. Dazu schrieb Meister Gichin Funakoshi, der Begründer des Karate: „So wie ein klarer Spiegel, der ohne Verzerrung reflektiert, oder wie ein ruhiges Tal, das ein Geräusch widerhallen lässt, müssen Karatekas sich selbst von egoistischen und negativen Gedanken befreien, denn nur mit einem klaren Geist und einem reinen Gewissen kann man verstehen, was man vom Leben erhält.“
Dies ist die andere Bedeutung des Elementes Kara im Begriff „Karate-Do“: Das Streben nach innerer Bescheidenheit und Höflichkeit, eine innere Leere ohne Egoismus, höfliches und bescheidenes Handeln. Do beutet das Lebensprinzip: den Lauf der Dinge, der persönliche Lebensweg und die Vitalenergie im steten Fluss. Schliesslich spricht Gichin Funakoshi von einer elementaren Form des Universums, also Leere (Kara, Ku), und folglich ist die Leere selbst Form. Der Begriff Kara von Karate-Do hat auch diese Bedeutung.

Nach diesen Ausführungen wird klar, dass Karate-Do, d.h. Karate als Kampfkunst viel mehr als nur eine Selbstverteidigungstechnik ist. Das Grundlegende ist die Entwicklung der inneren Qualitäten eines Menschen und die Vervollkommnung seines Charakters durch fortwährendes, engagiertes Training.

Do
Dō = Weg. Des Weiteren auch: „Pfad“, „Grundsatz“, „Lehre“, „Philosophie“, „Richtung“, „Prinzip“, „Methode“ etc.
Der Dō ist ein individueller Weg zur Erkenntnis, in dessen Zentrum die Übung und die Praxis steht. Das Ziel ist das Erweitern des im Menschen liegenden Potenzials, durch das er zu seiner Sinnbestimmung wachsen und sein Leben mit Bewusstsein und Erkenntnis erfüllen kann.
Das chinesische „Dao“ ist damit verwandt. Auch hier ist die Bedeutung gleich. Zudem bedeutet das Wort im daoistischen Kontext (vgl. das Dàodéjīng des Lǎozǐ / Laotse) eine Art von transzendenter höchster Wirklichkeit und Wahrheit dar.

Shoto
Das Zeichen „Sho“ bedeutet Kieferbaum. „To“ ist das Zeichen für Wellenbewegung. Übersetzt heisst „Shoto“ „Kieferbaumwellen“ und beschreibt das Geräusch, wenn der Wind durch Kiefernadeln bläst.
Der Begründer des modernen Karate-Do, Gichin Funakoshi, benützte „Shoto“ als Pseudonym für seine Gedichte.

Kai
Das Wort „kai“ bedeutet Organisation oder Gruppe. Also bedeutet Shotokai die „Shoto-Gruppe“, oder anders ausgedrückt, die von Gichin Funakoshi ins Leben gerufene Organisation „Shotokai“.

Kan
Die Endsilbe „kan“ meint ein Haus oder Gebäude. Demzufolge ist Shotokan das Haus oder das Gebäude der Shoto-Vereinigung, auch Hombu (Haupt) Dojo (Trainingsraum) genannt.
Der Begriff „Shotokan“ wird heute auch als Bezeichnung einer Karate-Stilrichtung verwendet.

GESCHICHTLICHES

Anfänge in Japan
Gichin Funakoshi (*1868, Naha; † 1957, Tokio), gilt als „Begründer des Modernen Karate. Er begann auf Okinawa ab dem Jugendalter unter Meister Asato Yasutsune, (einem Karate- und Schwertkampfmeister der Jigen-ryū), und unter Meister Itosu Yasutsune, das Okinawa-Karate zu erlernen.

1922 reiste Funakoshi als Leiter einer Delegation aus Okinawa nach Tokio und stellte dort Karate erstmals der japanischen Öffentlichkeit vor. Aufgrund des großen Interesses blieb er in der japanischen Hauptstadt, um weiter zu unterrichten.

1935 wurde die Organisation „Shotokai“ gegründet, um Spenden für den Bau des Dojo von Meister Gichin Funakoshi zu sammeln. Funakoshi Sensei (Meister, Lehrer) hatte zu Lebenszeiten zwei Positionen: Eine als oberster Trainingsleiter des Shotokan-Dojos in Tokyo und die andere als Direktor der Shotokai-Schule (Richtung).
Das Dojo (Shotokan, Hombu-Dojo) wurde 1936 in Tokyo fertiggestellt. Es musste nach den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg wieder neu aufgebaut werden.

1956 transformierte sich diese Organisation in ein Zentrum zur Bewahrung des Karate-Do, welches jeglicher kommerzieller Ausrichtung absagte. Die Initianten dieser Bewegung waren die Meister Funakoshi, Egami, Hironishi und Noguchi. Die Organisation hiess Nihon Karate-Do Shotokai. Der Präsident dieser Organisation war bis zu seinem Tode im Jahre 1957 Meister Funakoshi (Referenz: Karate-Do Kyohan Biographie von Funakoshi). Das Ziel des Shotokai war es, den wahren Geist des Karate-Do zu konservieren, denn bereits zu dieser Zeit begann sich das Karate durch die sportlichen Einflüsse der JKA (Japanische Karate Assoziaion) zu kommerzialisieren.

Nach dem Tode von Meister Funakoshi im Jahre 1957 übernahm Shigeru Egami die Funktionen des Hauptleiters im Shotokan (Shotokai Hombu Dojo in Japan) und des „Höchsten Meisters“ im Nihon Shotokai-Karate. Er präsidierte diese Organisation bis zu seinem Tode im Jahre 1981. Sein Nachfolger war G. Hironishi, welcher bis vor einigen Jahre der letzte Repräsentant der „alten Garde“ des Nihon Shotokai-Karate blieb. Aktuelle Infos zu Shotokai in Japan finden sich hier: https://www.shotokai.jp/english/

Shotokai weltweit
Die Geschichte des Shotokai ausserhalb Japans gewährt sich als etwas komplizierter. Dabei sollten zwei wichtige Komponenten in Betracht gezogen werden:
– Vor den 50-er Jahren, also vor der Spaltung von Shotokai/Shotokan, war Shotokan der gebräuchliche Name für die Bezeichnung des Karatestils, welcher Meister Funakoshi gegründet und entwickelt hatte. Shotokai bezeichnete ausschliesslich die von ihm mitgegründete Organisation.
– Alle 5. Dan Träger des Shotokai sind befugt ihre eigene Organisation zu gründen, jedoch sind sie gegenüber dem „höchsten Repräsentanten“, bis vor kurzem noch Meister Hironishi, zu Respekt verpflichtet.

Oshima und Harada
Zu diesem Zwecke sind 1955 Oshima und Harada Sensei ins Ausland gereist. Oshima reiste nach Kalifornien, USA, und Harada seinerseits nach Sao Paulo, Brasilien. Seit diesen Jahren hat sich das Shotokan in diesen beiden Ländern etabliert: Shotokan of America (SKA) et Shotokan-Do Brazil.
Oshima Sensei fuhr mit der Weiterentwicklung seiner Organisation fort. Heute umfasst sie ganz USA und einige andere Länder, wie Kanada, Frankreich, Spanien, Belgien und die Schweiz.
Harada Sensei blieb seinerseits bis er 1962 in Brasilien, bevor er nach Europa aufbrach. Zuerst brachte er das Shotokai nach Frankreich und anschliessend nach England (In der Zwischenzeit hatte sich die Spaltung zwischen Shotokai und Shotokan ergeben). Bis 1969 reiste er zwischen Brasilien und England hin und her, als er sich schliesslich dauerhaft in England niederliess. Heute scheint er in Wales zu leben.
Die europäische Organisation von Harada hat sich auf folgende andere Länder ausgedehnt: Finnland, Belgien, Portugal, Italien, Schottland, Algerien, usw….

Tetsuji Murakami
1957 reiste Tetsuji Murakami Sensei auf Anfrage eines französischen Karatekas (Henri Plee – heute 10. DAN im FKKA) nach Europa. Sensei Murakami lernte in Japan u.a. bei Sensei Yamaguchi (nicht der berühmte Goju-Ryu Meister), einem Schüler des Aikido-Begründers O-Sensei Ueshiba.
Zuerst unterrichtete er Shotokan-Karate, zu Beginn der 70er-Jahre schloss sich Murakami aber Sensei Egami an, und wurde schliesslich zum offiziellen Repräsentanten des Nihon Karate-Do Shotokai in Europa. Er schuf eine sehr starke Organisation, welche aus Gruppen verschiedener europäischer Länder, wie Portugal, Italien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz, aber auch Dojos in Algerien, Angola und den USA bestand.

Diverse Egami-Schüler
Im Jahre 1958 eröffnete Kawanabe Sensei, ein Assistent des Meisters Egami, ein Dojo in Atsugi, Japan und gründete damit das Kawanabe Shotokai. Sensei Marshall M. Dow lernte in Atsugi im Jahre 1960 unter der Leitung des Senseis Kawanabe und kehrte später in die USA zurück, wo er das Shotokai in Tucson, Arizona, etablierte. 1985 schuf er das Shotokai Kumayama Dojo.
Bevor Harada Brasilien definitiv verliess, hatte er eine gewisse Anzahl an Schülern. Seine mitunter besten Schüler waren Okada und Ito Sensei. Beide unterrichten weiterhin das Karate-Do im pursten traditionellen Sinne des Shotokai. Sensei Humberto Heyden lernte bei Sensei Ito.
Sensei Heyden kehrte in sein Vaterland, Chile, zurück, wo er mit der Erlaubnis des Sensei Kawanabe und des Sensei Dow unter dem Namen von Shotokai das Karate Budo Shotokai unterrichtet. Des Weiteren existiert ebenfalls unter seiner Leitung eine kleine Gruppe von Schülern in Brasilien. Beide, Sensei Ito sowohl als auch Sensei Okada, haben aufgehört Shotokai zu unterrichten.
Zwei Meister haben in Brasilien Shotokai unterrichtet, Harada und Shibata, jedoch letzterer hat sich aus dem Karateunterricht zurückgezogen.
Weitere Shotokai Meister in Europa scheinen folgende Schüler Egamis zu sein: Fujita Sensei in Frankreich, Atsuo Hiruma in Spanien und Italien sowie Kiroku Fukutome in Zürich.

Karate Do Shotokai Europa (KDSE)
1987 starb Murakami Sensei in Paris und hinterliess eine grosse Anzahl starker Dojos in Europa. In Frankreich trennten sich in der Folge verschiedene Splittergruppen vom Shotokai France ab, darunter die sog. IKDS unter Shotokai Murakami. Die Nachfolge im Shotokai France übernahm Patrick Herbert.
Per Anfang 2002 wurde aus dem Shotokai France eine neue Europäische Organisation gegründet: Karate Do Shotokai Europa (KDSE), aus schweizerischen und französischen Karate-Gruppen bestehend.

Shotokai in der Schweiz
1966 fanden die ersten Kurse mit Meister Murakami in Bern statt, damals noch im Judo-Klub.
Lange Zeit, bis 1987 gab es nur eine Shotokai-Schule in der Schweiz: das Karate Dojo Bern, gegründet durch Samuel Däppen und Silver Weber.
1985 wurde durch Rudolf Bosshardt das Karate Dojo Thun, später auf Shotokai Karateschule Thun umbenannt, gegründet.
Daraus gingen in der Folge gegen Ende der 80er- und während der 90er-Jahre neuere Klubs in Bern und Umgebung hervor.

Darunter auch die Klubs und ihre Mitglieder, welche sich später dann in der Vereinigung „Shotokai Karate Schweiz“ zusammenfanden: „KarateThun“ (seit 1996), „DasDojo“, „Shotokai Bern“, „Fudoshin Karate Münchenbuchsee“ und „Shotokai Karate Verein Bern“

Shotokai Karate Schweiz (SKS)
Das Netzwerk Shotokai Karate Schweiz wurde 2012 gegründet und diente unter anderem der Stärkung unserer schweizerischen Dojos. Im 2016 entstand der offizielle Verein SKS, in welchem sich die oben erwähnten Dojos definitiv zusammenschlossen. Die Dynamik, welche so entstand, ist in jedem einzelnen Training spürbar.
2020 konnte dank dieser Zusammenarbeit auch der langjährige Wunsch nach einem eigenen Dojo in Bern realisiert werden.

PERSÖNLICHKEITEN

Shigeru Egami

Shigeru Egami wurde 1912 im Prefektorat von Fukuoka geboren und war einer der ersten Schüler von Sensei Gichin Funakoshi. Er war nicht nur einer der ersten Schüler, sondern er zählte auch zu den Korrektesten und Treusten. Dies war sicherlich der Grund, weshalb O-Sensei Funakoshi seine Organisation, Shotokai, in seine Hände legte.

Egami traf Meister Funakoshi als er 18 Jahre alt war, nämlich als er mit dem Studium an der renommierten Universität von Waseda begann, wo er ihm mit der Etablierung des Karateklubs behilflich war. Bevor er nun mit dem Erlernen des Karates begann, hatte er schon Judo, Kendo und Aikido praktiziert. Er unterstützte wie auch Yoshita und Shimoda seinen Meister bei allen Karate Demonstrationen in Japan, um aus dem Karate eine in Japan berühmte Kampfkunst zu bilden.

Als jüngster Instruktor wurde ihm von Gichin Funakoshi die Ehre zu Teil, als Mitglied der Evaluationskommission ernannt zu werden. Er lehrte das Karate-Do in den Universitäten von Gakushuin, Toho und Chuo.

 

Egami nach 1957

Nach dem Tode von Meister Funakoshi im Jahre 1957, begann Shigeru Egami
mit seiner Arbeit, den Ruf des Karate als „die zum Tode geweihte Kampfkunst“ zu ändern. Damit knüpfte er an die Arbeit seines O-Senseis an. Gemäss seiner Überzeugung ist Karate hauptsächlich ein Kampf mit seiner eigenen Person, was mit einer Aufopferung seiner selbst einhergeht. Ebenfalls betrachtete Karate als ein Lebenskonzept, weil sich seine philosophischen Aspekte in alle anderen Lebensaktivitäten übertragen lassen.

Das grundlegende Konzept geht über die reinen Kampffähigkeiten hinaus und liegt hauptsächlich in der Persönlichkeitsfindung. Als Konsequenz dieses Gedankens eliminierte Egami viele Konzepte, welche die Themen des Gewinnens in Kämpfen betrafen. Diese Themen ersetzte er durch die Suche des Menschen durch die Ausübung des Karates nach seiner körperlichen Harmonie und seinem inneren Gleichgewicht.

 

 

Egamis Karatestil

Betrachten wir Egamis Entwicklung des Karates während seiner
Studienjahre, können wir feststellen, dass sich einige Techniken verändert haben: Beispielsweise die Kampfzone, die Bewegungen, etc… Grundsätzlich sind die Bewegungen grösser und die Methode flüssiger sowie kontinuierlicher geworden. Insistiert wurde auf die Entspannung und auf die Entwicklung eines perfekten Kimes, indem die ganze Energie auf einen Punkt konzentriert wird. Shigeru unterstrich ebenfalls die Idee „eines einzigen Schlages“. Als Konsequenz davon eliminierte er aufgrund seiner tiefgründigen Studien alle Techniken, welche als ineffizient oder zweifelhaft erschienen. Eliminiert wurden die Techniken, welche nicht dem Kriterium der Harmonie genügten. Denn gemäss seiner Überzeugung müssen die Bewegungen harmonisch zur menschlichen Natur verlaufen.

Niemals machte Meister Egami im Folgenden grundlegenden Aspekt des Karates Zugeständnisse: Karate sollte allen Aspekten der sportlichen Orientierung und das Kampfes ausweichen. Gemäss seiner Betrachtungsweise modifiziere der Wettkampf zu stark die Praktik und den Geist des Karate. Diese Tatsache leuchtet jeder Person ein, welche mit Karate viel mehr assimiliert als nur einen Kampf zu gewinnen.

Obschon die Technik und einige Aspekte durch Egami weiterentwickelt wurden, blieben welche auch unverändert und wurden als solche von Egami weitervermittelt. In diesem Zusammenhang können die spirituellen und begründenden Aspekte der Kunst hervorgehoben werden, wo er dem Weg seines Meisters folgte, indem er das Do wiederbelebte und weiterführte. Seine beiden grössten Hinterlassenschaften sind:

  • Verhindern, dass das Karate durch die Kommerzialisierung sowie durch den sportlichen Wettbewerb zerstreut beziehungsweise zerstört wird und
  • vertiefte Studien zu den internen und philosophischen Aspekten der Kunst.

Egamis Gesundheit

Viele Krankheiten plagten Meister Egami zu seinem Lebensende. Aufgrund einer zerebralen Embolie blieb er drei Monate lang ohne Essen. Schliesslich wog er nur noch 37 Kilogramm, was seine Kraft auf die Probe stellte.

Am 8. Januar 1981 nahm eine Pneumonie dem grossen Meister das Leben. Folgt man den historischen Erzählungen über seine Person, kann gefolgert werden, dass sein verfrühter Tod immerhin teilweise eine Konsequenz seines harten Trainings war, welches klare Zeichen auf seinem Körper hinterliess. Shigeru Egami hat viel von seiner Gesundheit geopfert, um eine Wahrheit und Weisheit zu erreichen, welche heutzutage weltweit durch viele Leute aufrechterhalten wird, indem sie seinem Weg folgen und diesen respektieren.

 

 

 

Tetsuji Murakami

Er ist im Jahre 1927 in der Präfektur von Shizuoka, in Japan, geboren. Im Alter von 19 Jahren begann er mit seiner Karate Ausbildung beim Meister Masaji Yamagushi, einem Aikido-Schüler von O-Sensei Ueshiba. Während 10 Jahren praktizierte er gleichzeitig zum Karate Kendo, Aikido und Iaido. Im Jahre 1957 wurde er von Henri Plée nach Frankreich eingeladen.

Völlig im Vertrauen unterzeichnete er einen Vertrag in einer ihm unbekannten Sprache zu Gunsten der AFAM (Französische Akademie für Kampfkünste), dessen Besitzer H. Plée war. Tatsächlich waren die Konditionen dieses Vertrages nur mittelmässig und sie erlaubten es ihm kaum in diesem fremden Land zu überleben.

1959 konnte er die AFAM verlassen und Karate-, Aikido- sowie Kendokurse in einem anderen Dojo unterrichten. Ab diesem Zeitpunkt dehnte sich sein Einfluss schrittweise auf das restliche Europa aus: Deutschland, England, Italien, Ex-Jugoslawien und die Schweiz.

1968 reiste er nach Japan, wo er auf Meister Shigeru Egami traf. Von den von Meister Egami praktizierten Technik stark beeindruckt, entschliesst er sich zu tiefgehenden und sehr schwierigen Transformationen seiner eigenen Techniken und Praktiken.

Als Repräsentant des Nihon Karate-Do Shotokai kam er nach Europa zurück. In den folgenden Jahren ging die Expansion des Shotokai durch Murakami weiter, Portugal mit eingeschlossen. Schliesslich stirbt er 1987 in Paris.

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